links zufall rechts

Acht mal Acht

Die Patience Acht mal Acht wird mit einem vollständigen Patiencespiel von 104 Karten gelegt. Wenn Sie den Vorteil dieser Patience richtig nutzen, daß man nämlich durch die 64 von vornherein sichtbaren Kartenwerte schon viele Spielzüge vorausplanen kann, geht sie verhältnismäßig oft auf.

Auslegen

Mischen Sie das vollständige Patiencespiel von 104 Karten gut, nehmen Sie die Karten verdeckt in die Hand und legen Sie von links nach rechts 8 Karten offen in einer Reihe aus. An diese erste Reihe werden dann nacheinander noch 7 waagerechte Reihen gelegt, und zwar so, daß die Karten jeder neuen Reihe die der oberen Reihe zur Hälfte bedecken.

Beim fertigen Kartenbild liegen dann 8 waagerechte und 8 senkrechte Reihen - also 64 Karten - auf dem Tisch. Die übrigen Karten bleiben als Talon verdeckt zurück (Abb. 3 6).

Spielziel

Die Acht mal Acht geht auf, wenn die 8 Asse herausgespielt, über dem Kartenbild angeordnet und darauf in aufsteigender Folge die Familien auf , auf , auf , auf bis zum König aufgebaut sind.

Spielverlauf

Bei der Acht mal Acht ist es von großem Nutzen, wenn Sie die 64 Karten, die auf dem Tisch liegen, genau studieren. Vor allem müssen Sie überprüfen, ob sich die eine oder andere senkrechte Reihe auflösen läßt. Es ist bei dieser Patience wichtig, sich senkrechte Reihen freizuspielen, damit man auf diese freien Plätze Einzelkarten oder Leitern legen kann, die einen an anderer Stelle am Weiterkommen hindern. Dabei dürfen keinesfalls mehr als die 8 senkrechten Reihen belegt werden, die von Anfang an zum Spiel gehören.

Beim Überprüfen der Reihen sollten Sie darauf achten, ob Sie Asse freispielen können, die die Grundkarten für den Aufbau der Familien bilden. Im Kartenbild dürfen Sie Karten in absteigender Folge aneinanderlegen - schwarz an rot und rot an schwarz. Wenn sich dadurch kurze oder lange Leitern gebildet haben, dürfen auch diese im ganzen umgelegt werden. Ausschlaggebend bei einer Leiter ist immer die oberste Karte. Es ist nach dem ersten Überprüfen und dem An- und Umlegen keinesfalls schon immer am Anfang möglich, sich eine oder mehrere senkrechte Reihen freizuspielen. Die Chancen dafür wachsen, wenn Sie, nachdem im Kartenbild nichts mehr zu verlegen ist, mit dem Talon weiterspielen. Er bleibt verdeckt auf dem Tisch oder in der Hand, und es wird von ihm Karte für Karte offen auf einen neuen Haufen gelegt. Dabei müssen Sie bei jeder Karte überprüfen, ob sie sich im Kartenbild anlegen läßt - und ob sich dadurch wieder neue Spielzüge ergeben - oder ob die aufgedeckte Karte sich auf die Farbfamilien aufbauen läßt. Manchmal ist es auch ratsam, eine passende Karte aus dem Talon nicht im Kartenbild anzulegen oder auf ein Familienhäufchen aufzulegen, wenn man vorher erkannt hat, daß man dieselbe Karte in Kürze aus einer Reihe freispielen kann. Die Karten, die Sie aus dem Talon nicht verwenden können, bleiben auf dem neuen Haufen liegen.

Das Durchlegen des Talons erfordert ständige Aufmerksamkeit, mit prüfendem Blick auf das Kartenbild und die aufgebauten Familien. Der Talon darf dreimal durchgespielt werden. Wenn sich dann lange Leitern gebildet haben, deren Karten sich mühelos auf die Asse aufbauen lassen, ist die Acht mal Acht aufgegangen.

Wichtig

Ein Aufbauzwang auf die Familienhäufchen besteht nicht. Es ist sogar ratsam, passende Karten nicht zu früh hochzulegen, sondern im Kartenbild lieber längere Leitern zu bilden. Könige sind bei der Acht mal Acht die höchsten Karten. Sie können also im Kartenbild nicht an die 2en angelegt werden. Ein König - allein oder mit passender Leiter -läßt sich nur verlegen, wenn dafür eine von den senkrechten spielberechtigten Reihen frei ist.

Kurzfassung Acht mal Acht

·         104 Karten

·         Kartenbild: 64 Karten offen auslegen, 8 Karten in waagerechter Reihe, darunter geschuppt nochmal 7 Reihen mit 8 offenen Karten.

·         Restkarten: Talon

·         Spielziel: farbgleicher Aufbau auf Familienhäufchen von Assen bis zu Königen.

·         Umlegemöglichkeiten. farbwechselnd rot an schwarz, schwarz an rot in fallender Folge.

·         Einzelkarten und Leitern (bestimmend ist die oberste Karte) dürfen bewegt werden.

·         Freie Stellen (Senkrechtreihen) dürfen mit jeder Einzelkarte oder jeder beliebigen Leiter oder Teilen einer Leiter belegt werden.

·         Talon durchspielen, passende Karte hochlegen oder im Kartenbild verwenden. Nichtverwendbare Karten vom Talon kommen auf Haufen.

·         Haufen wird wieder zum Talon, der ein 2. und 3. Mal durchgenommen werden kann.

 


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