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Praktische Tips

Geduld ist die Kunst zu hoffen.
Vauvenargues

Hier werden einige Hinweise und Hilfen vorgestellt, die der eine oder andere von Ihnen sicher längst in seine Spielgewohnheiten einbezogen hat. Andere Spieler, vor allem Anfänger, sind dankbar für praktische Tips, die ihnen den Umgang mit Karten beim Patiencelegen erleichtern.

·         Benutzen Sie für das Patiencelegen eine griffige, rauhe Unterlage. Ein Filz- oder Handtuch, eine dicke Pappe oder feste Decke eignen sich gut dazu. Von Vorteil ist auch, wenn die Unterlage einfarbig bzw. nicht zu stark gemustert ist. Patiencelegen auf einer glatten Unterlage bringt die kleinen blanken Karten zum Verrutschen und beendet die ersehnte Spielfreude oft vorschnell, weil man das Patiencelegen durch diese äußere Unzulänglichkeit wieder aufgibt.

·         Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Beleuchtung. Setzen Sie sich beim Spielen immer so, daß Sie einen guten Lichteinfall auf Ihre Karten haben, und passen Sie bei künstlicher Beleuchtung auf, daß die glänzenden Spielkarten durch falsche Stellung der Lampe nicht blenden.

·         Brillenträger klagen gelegentlich über Schwierigkeiten beim Umgang mit Patiencekarten, wenn sie eine Bifokalbrille (Doppelbrille) tragen. Vielleicht kommen sie mit einer Lesebrille besser zurecht.

·         Für Anfänger: Beginnen Sie nicht mit zu schwierigen Patiencen, denn Sie könnten zu schnell die Lust verlieren, wenn Ihnen zu selten etwas glückt. Wie bei vielen Spielen (und sonstigen Tätigkeiten im Leben) geht man auch bei Patiencen am besten vom Einfachen zum Schwierigen vor.

·         Neben dem Patiencelegenlernen aus guten Beschreibungen ist Zugucken bei einem gewitzten Patiencekönner von großem Vorteil.

·         Es bewährt sich beim Patiencelegen, die Karten auf der Spielfläche genau und ordentlich zu plazieren. Unordentliches An-, Um- und Hochlegen führt sonst im Spielverlauf zum Kartenchaos, in dem man sich nicht mehr auskennt und so die Übersicht verliert.

·         Wenn Sie gleiche Kartenfarben (z.B. zum Familienaufbau) immer nebeneinanderlegen, gewöhnen Sie sich eine bestimmte Reihenfolge an, die ebenfalls die Ordnung auf der Spielfläche unterstützt.

·         Bei einigen Patiencen gilt die Regel, vom Talon immer wieder Karten im Kartenbild anzulegen. Wenn man bei diesem (geschuppten) Anlegen jeweils einen etwas größeren Abstand läßt, ist leichter zu erkennen, wo Einzelkarten liegen oder schon zusammenhängende Leitern vorkommen (Abb. 1).

 


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